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09.12.2024 - AutoPiX

Das AutoPiX-Konsortium in Wien, Dezember 2024

09.12.2024 - Wir koordinieren ein neues europäisches IHI-Projekt zur Weiterentwicklung der Bildgebung bei Arthritis: AutoPiX!

Unsere Abteilung koordiniert AutoPiX, ein neues Projekt, an dem europäische Forschungspartner, Pharmaunternehmen, klein- und mittelständische Unternehmen (SMEs) und Patientenorganisationen im Rahmen der öffentlich-privaten Partnerschaft Innovative Health Initiative (IHI) beteiligt sind, um die Diagnose, Behandlungsentscheidungen und die Überwachung der wichtigsten rheumatischen Erkrankungen zu verbessern. Das neu gestartete IHI-Projekt AutoPiX wird KI nutzen, um die klinische Bildgebung für Wissenschafter:innen, Kliniker:innen und Patient:innen besser interpretierbar zu machen.

Um die bildgebenden Biomarker für Patient:innen mit rheumatoider Arthritis, Psoriasisarthritis und axialer Spondyloarthritis zu verbessern, bringt das vom IHI finanzierte AutoPiX-Projekt erstklassige pharmazeutische und medizintechnische Partnerunternehmen mit führenden akademischen Einrichtungen zusammen.

Diese immunbedingten Entzündungskrankheiten betreffen Millionen von Menschen in Europa - etwa 4 Millionen bei rheumatoider Arthritis, 1,3 Millionen bei Psoriasisarthritis und 3 bis 5 Millionen bei axialer Spondyloarthritis. Sie alle stehen vor den gleichen Herausforderungen, darunter die Notwendigkeit einer raschen Diagnose in nicht spezialisierten Einrichtungen, einer frühzeitigen und gezielten Intervention und einer wirksamen Überwachung.

Das AutoPiX-Konsortium wird sich mit kritischen unerfüllten medizinischen Bedürfnissen bei der Bildgebung in der Rheumatologie befassen. Dazu gehören der eingeschränkte Zugang zu spezifischen Techniken wie Ultraschall außerhalb von Referenzzentren und Krankenhäusern sowie Präzisionslücken bei der Auswahl der am besten geeigneten Behandlungen für Arthritis. KI-gestützte Bildgebungs-Biomarker könnten die Präzisionsmedizin und die Frühdiagnose verbessern und Ärzt:innen und Patient:innen zugängliche Darstellungen ermöglichen. In den Worten von AutoPiX-Koordinator Prof. Daniel Aletaha von der Medizinischen Universität Wien: „Wir werden die Bildgebung näher an praktizierende Ärzt:innen und Patient:innen heranbringen und dafür sorgen, dass sie für die Behandlung von Krankheiten, die ein hohes Maß an Fachwissen erfordern, besser zugänglich, interpretierbar und klinisch relevant wird“.

Ein wesentliches Ziel des Projekts ist es, die Nachhaltigkeit und Effizienz der Bildgebung zu verbessern. „Wir haben die Möglichkeit, die mit der Bildgebung verbundene Belastung zu minimieren und die Interpretation effizienter und objektiver zu gestalten“, sagt der Projektleiter des Konsortiums, Rob Janiczek, PhD, Director Clinical Science Imaging, Janssen Research & Development, LLC, ein Johnson & Johnson-Unternehmen.

Langfristig könnten die im Rahmen von AutoPiX entwickelten Instrumente den Patient:innen zugutekommen, indem sie eine präzisere Diagnose, personalisierte Behandlungspfade und eine zuverlässige Bewertung des Ansprechens auf die Behandlung ermöglichen.

Das Projekt hat eine Laufzeit von fünf Jahren und verfügt über ein Gesamtbudget von über 20 Millionen Euro. Es wird von der Initiative Innovative Gesundheit (IHI) finanziert, einer öffentlich-privaten Partnerschaft zwischen der Europäischen Union und den europäischen Biowissenschaftsunternehmen. Das Budget wird zu 50 % von der EU und zu 50 % vom Europäischen Verband der Pharmazeutischen Industrie (EFPIA) und anderen Industriepartnern aufgebracht.

Das AutoPiX-Projekt startete offiziell am 1. November 2024, das Kick-Off Meeting fand vom 10. bis 11. Dezember 2024 in Wien statt.

Lesen Sie mehr in der Pressemitteilung unter diesem Link: https://www.autopix-project.eu/